Projekt Reorganisation BKD

Mitwirkung bei der Diskussion um die Zukunft der BKD und der Gestaltung neuer Statuten

Die Statuten der Burgerkorporation Dittingen stammen aus dem Jahr 1996, sind also rund 23 Jahre alt. In dieser Zeit hat sich gesellschaftlich und politisch einiges verändert. Bisher haben uns die Statuten gute Dienste geleistet, allerdings führen nicht zuletzt der gesellschaftliche Wandel und die Veränderungen der Familiennamen aufgrund von Entwicklungen im Eherecht, mehr und mehr zu unklaren Situationen.

Die Burgerkorporation Dittingen hat ausserdem als NICHT-klassische Burgerkorporation die Besonderheit, die drei angegliederten Kleinunternehmen, bzw. Sparten “Fernheizungen“, “Liegenschaften“ und “Bewirtschaftung Gewerbegebiet Schachlete“, zusammen mit den burgertypischen Sparten Forst, Landwirtschaftliches Pachtland und der Naturschutzweide unter einen Hut bringen und weiter entwickeln zu dürfen.

Ebenso müssen wir uns als Burgerinnen und Burger Gedanken über die Zukunft unseres öffentlich-rechtlichen Vereins machen, hier einige Bespiele:

  • Wollen wir eine restriktive oder eine offene Einburgerungspolitik verfolgen?

  • Soll die Burgerkorporation weiter als Verein organisiert sein – gibt es Alternativen dazu?

  • Was sollen die Kriterien sein, um Burgerin oder Burger werden zu können?

  • Wie wollen wir künftig mit den angegliederten Kleinunternehmen, bzw. Sparten umgehen?

  • Wir können die Burgerinnen und Burger künftig die Geschicke der Korporation wirksam steuern?

  • Wie können wir junge Burgerinnen / Burger zur Mitarbeit in der Burgerkorporation gewinnen?

  • Usw.

 

An der Burgerversammlung vom 23. Juni 2021 hat der Souverän die von der Projektgruppe erarbeiteten Leitsätze einstimmig bestätigt.